Veröffentlicht in Allgemein

Zeitgemäß? Notwendig? Entbehrlich?

Wie sehr prägen Umgangsformen unsere Lebenswelt? Sind Manieren/Benehmen/Etikette noch zeitgemäß oder überholte Relikte?

Ein paar Überlegungen dazu:

Was ist das Verbindende zwischen Individuen? Ist es der kleinste gemeinsame Nenner? Können gute Umgangsformen diesen erhöhen? Oder sind sie lediglich eine Formensprache ohne echten Inhalt?

Gutes (den Ausdruck respektvoll halte ich für angebrachter) Benehmen – ein Relikt aus überholten Verhaltensregeln? Bitte, danke, in den Mantel helfen, die Türe aufhalten, den Vortritt lassen, grüßen usw. – alles Kleinigkeiten mit großem Gehalt. Sie erleichtern und erfreuen. Können gute Umgangsformen noch mehr? Ja! Wenn die Form des Umgangs aus tiefstem, ehrlichem Herzen kommt, als Ausdruck der Anerkennung dem Anderen gegenüber, nicht nur dem Mitmenschen, sondern gegenüber allem, was außerhalb (!) der eigenen Person liegt, dann können Umgangsformen Kitt des Kollektiven sein. Die Bewusstheit für die Ganzheitlichkeit des Lebens vorausgesetzt.

„Du und ich. Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“

Mahatma Gandhi

Beitragsbild: pixabay, ramanbansuri „Om Mani Peme Hung“ (buddhistisches Mantra, welches dem Mitgefühl zugeordnet wird)

Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

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